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Mittwoch, 31. Mai 2006
Fühlst du den beet?
Von ansteckluda69, 13:39

 

 

 

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Dienstag, 30. Mai 2006
Jugendschutzgesetz!!!
Von ansteckluda69, 15:56

1. Ein Junge ist berechtigt, ein Mädchen ab 12 Jahren zu küssen

2.Ein Kuss darf und sollte nicht selten sein

3.Ein Kuss auf die Wange- "Freundschaft"

4.Ein Kuss auf die Stirn- "tiefe Leidenschaft"

5.Ein Kuss auf den Mund "Liebe"

6.Ein Kuss soll mindestens 30 sec. Dauern.

7. Ein Kuss ist keine Sünde, auch nicht während der Schulzeit.

8.Mit einem Gegenstand werfen- "inoffizielle Küsse."

9. Vor und nach einem Kuss darf nicht geredet werden.

10. Durch einen Kuss kann man die Gefühle des anderen erkennen.

11. Ein Mädchen muss immer zum Küssen aufgelegt sein.

12. Starker Händedruck- "Ich liebe dich"

13.Stottern-"Nimm mich in die Arme"

14.Mit den Augen zwinkern- "Liebst du mich"?

15.auf den Fuß treten- "Liebeserklärung".

16.Auf die Lippen beißen- "Eifersucht".

17. Zunge zeigen- "Ich liebe dich".

18. Lange Nase machen- "Ich kann ohne dich nicht leben!"

19.Tief in die Augen sehen- "Ich liebe dich".

20.Etwas wegnehmen- "Liebe auf den ersten Blick".

21. Schlägt er ein Mädchen, so darf sie ihn streicheln oder zurück schlagen.

22. Schlägt sie ihn, so darf er sie so lange küssen wie er will.

23. Augen verdrehen - "Komm mit"

24.Daumen lutschen- "bring mich nach Hause".

25. Streichholz auspusten- "Du darfst mich küssen".

26. Beim Küssen muss der Mund offen sein.

27. Küsst sie ihn mit geschlossenen Augen, liebt sie ihn.

28. Zum Küssen muss ein dunkler platz erforderlich sein.

29. Nimm jede Gelegenheit zum Küssen war.

30 .Er darf sie zu nichts zwingen.

31 .Necken, hänseln- "Ich will mir dir alleine sein".

32."Schönes Wetter heute" -willst du mit mir gehen."

33. Beißt sie ihn in den Finger, so hasst sie ihn.

34. Auf die Erde sehen- "Lass mich in Ruhe"

35.Husten-"Lass mich gehen"

36.Finger in den Mund nehmen- "Ich liebe dich"

37.Fasst sie "ihn" an, so darf er ihr unter den Rock gehen.

38. Ein Kuss muss täglich sein.

39. Ein Junge und ein Mädchen müssen sich Freundschaftsküsse gefallen lassen.

40. wenn ein Junge mit einem Mädchen geht, oder umgekehrt, darf das Mädchen oder der Junge keine andere/n küssen.

41. Ein Kuss auf den Hals- "Vergiss mich nicht"

42. Wenn ein Mädchen den Kopf auf die Schultern des Jungen legt, möchte sie ihn küssen.

43. Mädchen mit langem Haar dürfen ungefragt geküsst werden.

44. Streiten- "Küss mich im stehen"

45.Macht ein Junge einem Mädchen einen Knutschfleck-" Ich möchte dich auffressen"

46.Beide dürfen einen Kuss nicht ablehnen

47.Rauch ins Gesicht pusten- "Du darfst mich küssen"

48.Trinken ein Mädchen und ein Junge aus einer Flasche lieben sie sich sehr.

49.Kuss auf die Hand- "Verehrung"

50.Kuss auf die Schulter- "Begierde"

51.Mдdchen mit blauen Augen dürfen ungefragt geküsst werden.

52. Mädchen mit braunen Augen dürfen mit Jungs machen was sie wollen.

53. Beim Küssen ist jeder Abstand zu vermeiden.

54. Stolpern- "nimm mich in den arm"

55.Die Hand halten- "ich will mit dir alleine sein"

56.Zunge rausstrecken- "Küss mich"

57.Krault ein Mädchen einem Jungen das Haar heißt das- "ich kann ohne dich nicht leben"

58.Schenk ein Mädchen einem Jungen das Jugendschutzgesetz, will sie ihn als Freund.

59. Bewirft ein Mädchen einen Jungen mit Schimpfwörtern, so wird sie mit küssen bestraft.

60. Kuss mit geschlossenen Augen- "Liebe mich so wie ich dich"

61.In die Augen schauen- "Liebst du mich?"

62. Mit dem Füller spielen- "Ich habe von dir geträumt"

63.Mit den Fingern schnipsen- "Heute siehst du gut aus"

64.Zwicken-"Ich will dich was fragen"

65.Nimmt ein Mädchen einem Jungen was weg, gehört es für 45 min. ihr"

66.Wenn du verliebt bist sei nicht schüchtern

67.Bitte nie um einen Kuss gib selber einen.

68. Zungenküsse sind erst später erlaubt.

69. Bläst ein Mädchen einem Jungen das Streichholz aus, so will sie mit ihm schlafen.

70.Wer in der Jugend nicht küsst, bereut es später

71. Sich gegenseitig in die Augen schauen, heißt Liebe.

72. Mehr als 60 Küsse sind am Abend nicht erlaubt

73.Vor dem küssen muss man sich in die Augen schauen

74.3 Mal auf die Schulter klopfen- "ausziehen"

75.Der Besitzer des Jugendschutzgesetzes ist verpflichtet es immer dabei zuhaben oder für jeden sichtbar in seinen Zimmer an der wand.

76. Dieses Gesetz gilt nur, wenn der Partner das Gesetz auch hat.

77. Wenn jemand das Gesetz haben will, kannst du es kopieren!

78. Dieses Gesetz gilt nur bis zum vollendetem 18.Lebensjahr!

79. Dem Gesetz ist folge zu leisten!

80.Kuss auf die Hand = Verehrung

81.Kuss auf die Stirn: Treue und Sehnsucht

82.Kuss auf die Wange: Freundschaft

83.Kuss auf den Mund: Wahre Liebe

84.Kuss auf die Augen: Leidenschaft

85.Stottern: Ich will mit dir allein sein

86.Finger drücken: Hass

87.Rдuspern oder Husten: Ich liebe Dich

88.Kitzeln: I love you

89.Auf den Boden spucken: Ich hasse Dich

90.Mit den Augen zwinkern: Mit mir kannst Du machen was Du willst

91.Mit den Augen blinzeln: Liebst Du mich?

92. Schnürsenkel aufziehen: Liebst Du mich?

93. Stolpern: Nimm mich in die Arme

94.An den Wangen kratzen: Leck mich am Arsch!!!

95. Zungenkuss: Vergiss mich nicht!!!

96. Rücken zudrehen: Nach Deiner Liebe kann ich mich umsehen!

97. Umarmen: Willst Du mit mir gehen?

98. Den Ring drehen: Bleib mir treu!

99. Zunge zeigen: Ich will geküsst werden


100. Fingernagel beißen: Ich will mit Dir schlafen

101.Streichholz oder Feuerzeug ausblasen: Willst Du mit mir gehen?

102. Einem Jungen etwas wegnehmen: Na, wie gefalle ich Dir?

103. Die Uhr nach unten hängen lassen: Ich bin verliebt

104.Trägt ein Mädchen ein Halstuch, so hat sie einen Freund.

105. Das werfen mit irgendeinem Gegenstand ist mit einem Kuss zu bestrafen.

106. Bläst ein Mädchen einem Jungen das Streichholz aus, so will es geküsst werden.

107. Wenn ein Mädchen einem Jungen in die Hosentaschen greift, ist er berechtigt,
ihr unter den Rock zu greifen.

108. Vor dem Küssen ist Knoblauch usw. verboten.

109. Fahrt ein Mädchen einem Jungen ins Haar, so ist sie mit 5 Küssen zu bestrafen.

110. Ein Kuss ist zu nehmen, er darf nicht abgewehrt werden.

111. Ein Geschenk ist mit einem Kuss zu belohnen.

112 .Beim Küssen ist jeder Abstand zu vermeiden.

113. Schenkt ein Mädchen einem Jungen dieses Jugendgesetz,
so ist sie in ihn verknallt.

114. Alle Gesetze gelten auch umgekehrt!!!

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Dienstag, 16. Mai 2006
Lol zieht euch des rein!!
Von ansteckluda69, 13:07

http://www.geestyle.de/index.php?modul=clipsdetails&ID=74

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Montag, 15. Mai 2006
Fußball Witz!!!
Von ansteckluda69, 14:20

Eine Lehrerin frägt ihre Schüler wer alles FC Bayern München Fan ist. Alle aus der Klasse strecken außer der kleine Paul, frägt ihn seine Lehrerin von welcher Fußball mannschaft bist du denn ein fan? Sagt Paul:" Vom VFB Stuttgart", frägt seine Lehrerin warum denn das? Paul antwortet:" Weil mein Papa in Stuttgart arbeitet und meine Mama in Stuttgart geboren wurde." Die lehrerin wieder warum bist du VFB fan? Paul:" Weils meine Eltern auch sind." Lehrerin:" Und was wäre wenn deine Mutter eine Nutte wäre und dein Vater ein Säufer?" Paul:" Dann wäre ich FC Bayern München fan."

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Klick Klack Bomm ich lieb diese Bilder was soll ich tun!!! lol
Von ansteckluda69, 14:11

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Samstag, 13. Mai 2006
Schatz!!!
Von ansteckluda69, 17:32

*..SchaTz GlaUb MiR iCh VeRmiZz DiSh sO SeHr..
..OhNe DiCh haB iSh kEiN lEbEN mEhR..*
*..iCh wÜrD So GeRn jeTzT BeI DiR SeiN..
..NuR MiT DiR GaNz aLleIn..*
*..iN DeiNeN aRmEn LiEgEn..
..uN DiCh voN tAg zU tAg meHr LiEbEn..*
*..FüR DiCh wÜrD iCh MeIn LeBeN GeBeN..
..UnD MaYn HeRz iN DeiNeZz LeGeN..*
*..uM DiR zU ZeiGeN wIe WiChtIg dU MiR BiZt..
..iCh hOfFe Du mErKzT eZ wEnN dU eZ LieZt..*
*..iCh kÖnNtE nOch 1000 ZeiLeN ScHreiBeN..
..iCh SpÜrE mAyN HeRz uM DeiNeZ KreIsEN..*
*..eZ waRtEt bIz eZ EnDliCh BeI DiR iZt..
..WeiL eZ DiCh iMmeR MeHr VeRmiZzT..*
*..DaN eZ izT NuR FüR DiCh GeScHriEbEn..
..DeNn iCh WeiZz iCh wErDe DiCh fÜr iMmeR lIeBeN...




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Eine Geschichte zum Nachdenken!!
Von ansteckluda69, 17:20

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen
Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig
Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, Sie
sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer
Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen
schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor
sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.



Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt
Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler
über den einzelnen aufgeschrieben hatten.



Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer
Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern .. "Ich wusste gar
nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass
mich andere so mögen", waren die Kommentare.



Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob
die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten,
aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die
Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.



Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die
Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt
mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt
oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.
Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort
stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie
Marks Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr
oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von
Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und
sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.
"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse
aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir
dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark
abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male
gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne
hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge
standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir
möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben" ,sagte
Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."



Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie
lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie
ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chucks Frau sagte:
"Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe
meine auch noch", sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann
griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und
zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage
sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann: "Ich glaube, wir haben
alle die Listen aufbewahrt."







Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie
weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen
würden.



Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes
Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein
wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich
sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es
ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst dies auch tun, indem Du diese
Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du wieder einmal
eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun.

 

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Tagebuch eines Jungen Mädchens das selbstmord beging!!!
Von ansteckluda69, 17:09

Tagebuch einer Selbstmörderin, Teil 1

Liebes Tagebuch,
die Party hat richtig gut angefangen. Ich stand mit Tanja da und wir tranken was. Tanja ist dann irgendwann zu irgendeinem Verehrer abgehauen und ich stand dann da und sprach mit einem alten Kumpel Ricky. Es hat mich gewundert das er überhaupt mit mir sprach nach allem was damals geschehen ist. Er hat mir viel bedeutet. So hat es mir auch viel bedeutet dass er mich heute nicht ignoriert hat. Wir tranken ein paar Gläser Wodka-Kirsch. Nach´ner Weile setzte er sich auf die Bank. Er war ziemlich angeheitert. Dann kam auch mein bester Freund Tim dazu. Ich fand der Abend lief richtig gut. Ricky ist dann
plötzlich aufgestanden. Tim lachte und meinte er würde wohl kotzen gehen. Grinsend setzte ich mich dann neben Tim. Wir quatschten miteinander und alberten wie immer rum. Da war ich noch froh einen solchen besten Freund zu haben. Ich weiß nicht ob er es als Witz meinte, auf jeden Fall kam der Vorschlag dass er mit mir schlafen wollte. Im nächsten Moment nahm er schon meine Hand und zog mich raus. "Er ist dicht" dachte ich bei mir und sah es immer noch als Witz an. Das würde er sich eh nicht trauen. Wir liefen an einen nahen, abgelegenen Ort. Dann drehte Tim sich zu mir um und hielt mich ganz fest. Da spürte ich es wieder dass Tim mehr war als nur mein bester Freund. Tim küsste mich und es begann zu kribbeln. Aber wir hatten ja schon miteinander geredet und so wusste ich dass er nichts von mir wollte. "Hast du auch Bock?" waren seine Worte "aber es ist nur Sex. Keine Beziehung, keine Liebe oder so´n Scheiß". Dann schaute er mir in die Augen - ganz tief. Tim nahm meine Hand und zog mich auf die Bank. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Tim war mir so wichtig dass ich auch nichts Falsches sagen wollte. Aber mit ihm schlafen? Es wer ja nicht das erste Mal gewesen das mehr zwischen uns ging als es in einer Freundschaft üblich sei. Dann kam Tim ganz nahe und küsste mich leidenschaftlich. Er hatte eine andere Art zu küssen als meine Beziehungen zuvor. Ich lag in seinen Armen und fühlte mich mit ihm Verbunden. Er knöpfte seine Hose auf und zog seine Boxershort weiter runter. Mein Herz raste vor Aufregung. Dann drang er in mich ein. "Oh Schnucki" säuselte Tim mir ins Ohr. Der Sex selbst war gut, keine Frage. Aber als Tim fertig war, war er ganz anderst zu mir. Er drückte mich von sich runter, zog seine Hose wieder richtig an und sagte mir doch tatsächlich ins Gesicht das er jetzt zurück zur Party geht und ich noch warten solle damit niemand uns zusammen sah. Ich schaute ihn ungläubig an. Ich wollte was sagen, aber es ging nicht. Ich brachte keinen Ton raus. Und schon lief er weg. Ich schaute ihm nach und dabei liefen mir die Tränen über die Wangen. Wieso behandelte er mich jetzt so? Ich schaute noch lange an den Himmel in die Sterne, in die Unendlichkeit der Galaxie. Ich fühlte mich so benutzt. Wie konnte mein bester Freund mich so dumm behandeln? Mir ging soviel im Kopf rum...
Zurück auf der Party wagte ich es nicht Tim in die Augen zu schauen. Das Schamgefühl war zu groß. Beim nach Hause laufen wechselten wir kein einziges Wort miteinander. Wir ignorierten uns gegenseitig. Daheim im Bett dachte ich noch mal darüber nach. Eigentlich war es doch egal wie er danach zu mir war. So gesehen war es doch richtig schön mit Tim gewesen und so schlief ich dann doch glücklich und zufrieden ein mit der Hoffnung im Hinterkopf das Tim das selbe für mich fühlte und den Abend auch schön fand.



Tagebuch einer Selbstmörderin, Teil 2
Am nächsten Tag sollte ich die bittere Wahrheit dann erfahren: Im Internet war so ziemlich das erste was er mir sagte das ich billig sei. Ich verstand erst gar nicht was er meinte. Er klärte mich auf. Er hätte sich überlegt mich mal zu testen. Es interessierte ihn wie leicht er mich rum kriegen würde. Er wollte bloß wissen wie weit er gehen könnte. Das Testergebnis sei enttäuschend gewesen. Er hätte nicht gedacht das ich so billig. Sofort hatte ich Tränen in den Augen. Ich verstand erst gar nicht was er meinte. Das konnte doch kein Test sein. Ich starrte auf den Bildschirm und las seine Worte immer wieder. Je öfters ich sie las, desto mehr musste ich weinen. Ich wusste nicht mal was ich ihm antworten sollte, so geschockt war ich von seinen Worten. Immer noch fassungslos fragte ich ihn ob er tatsächlich ein Kumpel von mir war? Ich fragte ihn warum er das mit mir tat? Ich verstand es einfach nicht. So konnte man einen Menschen, den man doch eigentlich mag, net verletzen. Er gab dem Alkohol die Schuld. Das machte Tim oft. Es war ihm doch egal wie ich mich fühlte. Er nahm keine Rücksicht auf mich. Er schrieb mir das seine Aktion nicht wirklich nett gewesen sei. Nicht wirklich? Was für eine Wortwahl. Nicht wirklich! Das war das aller Letzte. Ich kam mir noch nie so verarscht vor. Er meinte dann zwar auch das es ihm Leid tat, aber das konnte ich nicht glauben. Tim ist egoistisch. So ein selbstsüchtiges Arschloch gibt´s doch kein zweites Mal auf der Welt. Es war ihm scheiß egal wie sich andere fühlten. "Ich hätte dran denken sollen wie verletzlich du bist" schrieb er mir. Ja, das hätte er mal machen sollen. Ich saß mit zitternden Händen vor dem Computer. Ich tat das was ich in einer solchen Situation immer tat. Ich nahm mein Messer aus dem Schrank. Ich hatte das Bild vor meinen Augen wie er mich küsste. Ich ertrug das Bild nicht länger und so setzte ich das Messer an meinen Arm und drückte fest. Ich schnitt mich immer wieder. Alles war besser als dieses scheiß Gefühl nur benutzt zu werden. Der körperliche Schmerz verdrang erstmal meinen seelischen. Tim benutzte Menschen nur, das war mir jetzt klar. Ich fragte ihn wie krank und egoistisch man sein musste um so was zu testen. Die Tränen wollten immer noch nicht aufhören zu kommen. "Keine Ahnung" war seine Antwort "du hast ja selbst gesagt das ich dicht war!" Tim machte es sich wieder leicht. Er sollte doch einmal dazu stehen das er scheiße gebaut hatte. Dazu war er sich zu fein. Ich fragte ihn weiter ob ihm nicht mal in den Sinn gekommen ist das er mich damit verletzen würde, ob es ihn nur um seinen Spaß ging. Er meinte das ei ihm sogar gekommen, aber erst beim heimlaufen. Er dachte selten weiter. Und wieder schnitt ich mich am Arm. Das Blut lief runter und tropfte auf meine Hose. Warum hatte er mir überhaupt erzählt das des nur´n Test sein sollte? Das verstand ich auch nicht. Vielleicht lag es daran das ich grad sowieso nichts verstand. Ich war durch´n Wind und meine Gedanken machten Radschläge. Das sollte sein Gewissen beruhigen, erklärte er mir. Ich schloss verzweifelt die Augen. Sein Gewissen. Da merkte man wieder dass sich alles nur um ihn drehte. Was war mit mir? Warum denkt niemand an mich? Ich wünschte ich könnte schreien, einfach meine ganze Enttäuschung und Wut raus schreien. Dann würde aber gleich meine Mutter angerannt kommen und mir´ne Predigt halten und darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Ich schreib ihm das ich heute morgen nicht mal ein Problem mit der ganzen Sache hatte, darauf sagte Tim ich sollte es halt vergessen. Einfach vergessen waren die falschen Worte. Es war nicht einfach, ganz im Gegenteil. Es schmerzte wahnsinnig. Obwohl meine ganzen Arme schon voller Schnitte waren taten mit Tims Worte Tausend mal mehr weh. Und das soll mein bester Freund sein? Das klang gerade so absurd für mich. Ich bin mit ihm doch nur mitgegangen weil ich dachte das wir Freunde waren. Freunde vertrauten sich, würden einander nie wehtun und nehmen Rücksicht aufeinander. Ich hätte nie gedacht dass er so was mit mir abzieht, obwohl ich ihm viel Mist zugetraut habe. Wie konnte ich so bescheuert sein und ihm vertrauen?
Es wer mal was ganz neues gewesen wenn es so geblieben wäre, aber dann wer das ja nicht mein Leben. Bei mir geht alles schief, vor allem wenn ich denk noch schlimmer kann es nicht kommen. Ich müsste es doch langsam besser wissen: es kann schlimmer werden, viel schlimmer und so geschah es dann auch...

Tagebuch einer Selbstmörderin, Teil 3
Mit dem nicht schlimmer kommen ist es ja so eine Sache, es kommt doch immer schlimmer als man denkt.
Ich hatte mich ja endlich wieder beruhigt und wischte das ganze Blut von meinen Armen weg. Theoretisch war es doch gar nicht so schlimm was Tim gemacht hat, versuchte ich mir selbst einzureden. In mir etwas einzureden war ich schon immer recht gut. Ich legte mich in mein Bett und deckte mich zu, obwohl es gerade mal erst 16 Uhr war. Ich schaute eine Talkshow, aber mit meinen Gedanken war ich natürlich nicht dabei. Meine Gedanken kreisten sich einzig und allein um Tim. Ich dachte wieder an den Abend. Jede Berührung war so schön gewesen, kein Wunder das ich seinen dämlichen Test nicht bestanden hab. Tim hatte doch keine Ahnung was wahre Liebe war. Dann wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, denn das Telefon klingelte. Tanja war dran. Ich erzählte ich was mir passiert ist. Ich musste dabei weinen. Oftmals hat Tanja nachgefragt was ich sagte weil sie vor lauter schluchzen, mich kaum noch verstand. Wir telefonierten fast eine Stunde und danach kroch ich wieder zurück ins Bett. Aber lang hielt ich es da auch nicht aus. Ich wollte wieder mit Tim sprechen. Wie nicht anderst zu erwarten war er auch online. Ich fragte ihn ob er mich wirklich billig fand und er bejahte es. Das war wie ein Stich ins Herz. Er fand mich billig, dabei er war doch das einzigste was ich wollte. Seit einem halben Jahr machte er immer wieder mit mir rum und ich fasste auch keinen andren Typ an. Ich wollte nur ihn, warum kapierte er das nicht? Er sagte weiter das des eigentlich nicht mal ein Test war, weil er nicht dachte das ich darauf eingehen würde. Hat er vergessen das ich ihn liebe? Er sagte mir ich solle mir doch endlich´n Freund suchen. Trotzig sagte ich das ich das gleiche von ihm auch sagen könnte. Das hätte ich wohl besser nicht gesagt, wenn ich geahnt hätte was darauf kommt. Tim sagte mir das er dabei war sich´ne Freundin anzuschaffen. Da fiel es mir wie die Schuppen von den Augen, weil mir wieder was einfiel. In seinem Gästebuch sah ich dann das was ich ahnte. Er nannte das Mädchen das er liebte Schnucki. Ich schüttelte den Kopf und schon wieder hatte ich Tränen in den Augen. Schnucki wiederholte ich fassungslos. Tim liebte Schnucki. Und während dem Sex nannte er mich Schnucki. Er hatte Sex mit mir und nannte mich dabei nicht mal bei meinem Namen. Wahrscheinlich dachte er an Schnucki und nicht an mich. Was für ein Arschloch! Ich suchte hastig nach meinem Messer. Das war so schlimm für mich das zu hören. Er liebt mich nicht! Er will mich nicht! "Wie findest du sie" fragte Tim mich. Wo hatte ich verdammt noch mal nur mein Messer? "Die ist doch ganz süß?!" sagte Tim weiter. Messer gefunden. "sieht geil aus, gell?" sagte Tim. Ich griff das Messer und bohrte es tief in mein Fleisch und das Blut kam sofort raus. Wie konnte Tim mich nach meiner Meinung fragen wie ich seine blöde Schnucki find? Ich hasse sie! Alles drehte sich in mir. Meine ganze Welt lag plötzlich in Scherben. Ich wusste gar nicht was ich schlimmer finden soll: das er mich beim Sex mit dem Namen seiner Tussi ansprach oder die Gewissheit das wir nie zusammen kommen würden. Aber es war doch immer klar das wir kein paar werden würden. Meine Hoffnungen sind gestorben. Der Traum zerplatze wie eine Seifenblase. "Er liebt mich nicht" flüsterte ich vor mich hin. Ich suchte Tim in meiner Buddyliste. Ich wollte seine Schnucki doch mal angucken. Ich fand ihn nicht! Er lachte und sagte das ich ihn da auch nicht mehr finden könne weil er mich gelöscht und gesperrt hatte. Es sei das Beste wenn wir keinen Kontakt mehr hätten. Jetzt war alles aus! Ich hatte das Liebste in meinem Leben verloren. Er will kein Kontakt mehr... Aber wozu auch? Er hatte ja jetzt seine Schnucki. Ich hielt das Messer ganz fest im Griff. Selbst mein weinen könnte ich nicht länger unterdrücken und so weinte ich laut los. Ich legte das Messer zur Seite und streichelte meine Pulsadern. Was für ein Sinn hatte es noch für mich ohne Tim? Er war doch mein Ein und Alles. Also Alles weg. Ich griff wieder nach meinem blutverschmierten Messer. Dann blickte ich wieder an den Bildschirm und Tim schrieb mir gerade noch leb wohl. Ich schloss die Augen. Mit aller Kraft schnitt ich mich. Das Blut strömte heraus. Die Schmerzen sind unerträglich. Man kann sie nicht beschreiben. Alles voller Blut - ganz rot. Mir wurde schwindelig. Ich verdrehte die Augen, sackte zusammen und rutschte vom Stuhl. Meine letzten Gedanken waren nur bei Tim. Ich würde jetzt in den Himmel kommen, in der Hölle war ich mein ganzes Leben lang gewesen. In meinen Gedanken war mit Tim wieder alles in Ordnung. Er liebte mich und ich ihn und nichts könnte uns trennen. Vereint für die Ewigkeit! Ich lag am Boden in einer riesigen Blutlache, mit einem Lächeln im Gesicht. Im Himmel würde alles besser werden... oder? ...

Tagebuch einer Selbstmörderin, Teil 4
Nein, verdammte scheiße - ich will leben. Ich will nicht sterben. Ich rappelte mich auf und begann wie am Spieß zu schreien. Meine Mutter eilte herbei und als sie mich sah bekam sie sichtlich einen Schock. Aber wer würde ihr das übel nehmen, wenn sie ihre einzigste Tochter so sah. Mein Bruder lief zum Telefon und rief den Notarzt an. Ich legte mich in der Zwischenzeit wieder hin. Stehen fiel mir schwer. Meine Mama kniete neben mir. Sie weinte bitterlich und hielt mich ganz fest in ihrem Arm. Ihre Nähe tat mir gut. "Was machst du den für Sachen?" schluchzte sie "Kindchen". Ich wusste selber nicht wieso ich so was Blödes tat. Es war bescheuert sich für einen Jungen umzubringen, vor allem für so ein mieses, egoistisches Schwein. Meine Mama schaute mich an traurig an. "Es wird alles wieder gut" sagte sie zu mir. Damit wollte sie mich wohl beruhigen. In jedem Film in dem dieser Spruch kommt ist es klar dass es keine Chance gibt. Man wird sterben. Ich lag da und langsam kam es mir immer mehr ins Bewusstsein. Ich werde sterben. "Mama" flehte ich leise "lass mich nicht sterben". Meine Mutter fing an noch mehr zu weinen. "Du stirbst doch nicht - das verspreche ich dir" Es war leichtsinnig so etwas zu versprechen was man doch eh nicht halten kann, aber beruhigend war es dennoch für mich. Ich versuchte mit meiner letzten Kraft zu lächeln. Meine Mama fuhr mir durch das Haar und schüttelte den Kopf. "Keine Angst, dir passiert nicht!" Ich hatte aber Angst - wahnsinnige Angst. Ich wollte noch so viel in meinem Leben machen. es konnte nicht vorbei sein. Wo blieb den der scheiß Notarzt? warum dauerte das so lang? Ich hörte wie meine Mutter was sagte, ich verstand aber nicht was. Ich schloss die Augen, ich war zu schwach um sie auf zu halten. Wieder sagte meine Mutter was zu mir, ich verstand es nicht. Ich spürte wie Tränen von ihr auf mein Gesicht tropften. Ich öffnete nie wieder meine Augen...


Tagebuch einer 16 jährigen die Selbstmord begannen hat
Allein, ich fühle mich furchtbar allein! Ich kann mich noch nicht mal umbringen!

Jetzt bin ich hier, nicht das es schon Strafe genug wäre, dass ich noch lebe, nein nun muss ich auch noch hier sein... Ich bin nicht verrückt... Suizidal pah, ich will nicht mehr leben, na und...

Wieso haben die das Recht mich zum leben zu zwingen? Ich kann nicht mehr, warum versteht das keiner? Das letzte mal habe ich es falsch gemacht, wusste ja nicht das sie mich findet und meinen Magen auspumpen lässt. Und letzte Nacht, na ja ... Au!!! Mein Arm tut immer noch weh... All diese Narben die meinen Arm zeichnen... Jede einzelne von mir selbst verursacht... Aber alle relativ harmlos...

Nächstes mal... nächstes Mal da kriegen sie mich nicht... Da mach ich es richtig! Ich darf hier nicht mal meine Musik hören. Es ist so scheiße... Alle Leute sind so verrückt, obwohl ich noch nicht mal weiß ob die Psychiater oder die "Patienten" verrückter sind... War gerade bei so ner Psychiaterbraut die will wissen, wieso ich mich killen wollte. (Als wenn sie das was anginge...) Aber bitte ich hab ihr gesagt, dass ich mich nicht killen wollt. Das es ein Unfall war. Sie hat es natürlich nicht geglaubt...! Wäre ja auch krank, wie kann man sich aus Versehen die Pulsadern aufschneiden? Ich wollte immer Psychiater werden, um diese scheiß Arbeitsmethoden der Anderen zu ändern, bis eben jetzt... Das ist alles zuviel für mich! Erst Isa...Vielleicht ich mach’s ja so wie sie, die war clever erst Pulsadern auf und dann von nem Hochhaus. Das hat mich sehr aus der Bahn geworfen... meine "letzte" Freundin und dann so was, aber dann die scheiße mit Jeremy, ich liebe ihn... einfach alles an ihm!!!! Ich heule wieder mal. Mein Essen bekomme ich nur mit einem Plastiklöffel. Als ob ich mich mit nem Plastikmesser killen würde!!! Die Leute hier sind eh bekloppt.
Ich hab mein Messer mit reingeschmuggelt und sie Checkens nicht! KRASS!!!
Ich setze mich auf die Fensterbank. Gitter, glauben die das jemand so krank ist und aus dem 2. Stock springt? Das überlebt man ja!!! Dort oben ein Vogel; wie gerne würde ich tauschen... Ich würde mein Leben dafür geben. Der war gut nicht *g*. Diese in "*" Sprache, meine Chatsucht Smile... Dabei grinse ich gar nicht... Hier sind alle so krank... Von aggressiv bis depressiv, aber da ist ja auch nur ne geringe Grenze vom Einem zum Anderen.
Schizoos, Neurotiker, Borderline, Depri, Suis und noch vieles mehr... Und eben die Psychiater... und ich. Der Unterschied zu den Anderen ist, dass ich nicht krank bin. Die denken echt, ich schlucke die Pillen die sie mir geben... nenene...Die haben mir gerade drei Pillen gegeben, Antidepressiva wahrscheinlich... Ich hab sie nicht geschluckt, brauch für heute Nacht einen klaren Kopf. Meine erste Nacht in einer Irrenanstalt! Die Wochen im Krankenhaus waren auch nicht besser! Meine letzte Nacht auf Erden. Was wohl danach kommt? Hoffentlich nix! Ich will keine neue Chance ich will ein Ende, ein vorbei, ein nix eben. So wie in einer Ohnmacht, alles is weg, bis man wieder aufwacht, na ja bis auf das ich nicht mehr aufwachen werde.
Ich will nicht mehr daran denken wie viel sich doch im letzten Jahr geändert hat. Ich denk schon länger an Selbstmord, aber ich hab einfach nur drüber nachgedacht und eben gelesen, für mein Psychologiestudium, ich hätte am liebsten Psychologie und Psychiatrie studiert, aber lieber eben Psychologie. Ist schon krass alles... Es ist spät und dunkel draußen. Ich Versuchs jetzt. Bye Bye ihr alle und wer das auch immer lesen wird. Vielleicht sollt ich es zerreißen? Nö, wozu auch.
Ciao.

Scheiße! Ich hab’s nicht geschafft! Gut, dass das hier gut versteckt war, man zitter ich heftig. Okay als Erklärung: Es ist 1 Monat vergangen. Ich habe versucht mich um zu bringen, sie haben mich erwischt. Nun bin ich wieder in einem Zimmer, muss fünfmal die Woche zum Psychiater. Das Mädel in meinem Zimmer ist nett, aber ich will keinen Kontakt, will ihr nicht wehtun, wenn ich dann endlich sterbe. Ich rede mit niemandem, esse nichts mehr, die Psychiaterin ist schon genervt ohne ende.

Ich esse wieder. Sie haben mich für zwei Tage in "Einzelhaft" gesteckt was mir relativ egal war, das Schlimme, es gab keine Fenster und sie haben mir meine Stifte weggenommen. Nun, da ich wieder esse, darf ich sie wieder haben. Komisch, dass man so schnell bereit ist mit jemandem zusammen zu arbeiten, wenn sie einen foltern! Meine Stifte und die Fenster sind alles was ich hier habe... Und das wollten sie mir nehmen.

Hab ein Gedicht geschrieben... Ich tu´s hier mal reinschreiben in mein "Tagebuch", wenn man das so nennen kann.

Es wieder nicht geschafft

Ich sitze einsam am Fenster
Durch die dicken Gitterstäbe
schaue ich hinaus
Ein Vogel am Horizont
was würde ich geben
um zu fliegen
fast alles
sogar mein Leben
Lautes Geschrei
Aggressive Gedanken
Depressive Charakter
Meine Arme schmerzen
mit Narben übersäht
Letzte Nacht,
es hat wieder nicht geklappt
doch diesmal,
ist es anders
ich bin nun hier

und falls ich noch einigermaßen klar im Kopf
wird es nicht mehr
lange sein,
denn wer einmal hier
einmal zu lang
sich sicher
sein kann
wird verrückt
hält es im Kopf nicht aus
Starre Blicke
anders hier kaum gesehen
in sich gezogen
Sich verstecken

oder lieber verrecken?
Tränen laufen über mein Gesicht
kaum einer hier nicht gefühlskalt ist.
Ich kann nicht mehr
Ich will nicht mehr
Ich habe mein Messer,
sie haben’s nicht gesehen
Ich ziehe nen Schlussstrich
und werde gehen.
Ich zittere kurz doch
dann steche ich zu
Blut überströmt schaue ich zu
Mein Leben davon fließt
auf einmal höre ich Schritte
die Tür öffnet sich,
alles wird schwarz.

Ich erwache
gefesselt an ein Bett
Es wieder nicht geschafft.
Das nächste Mal
das wäre doch gelacht.
Es wieder nicht geschafft


Und klasse nicht *Smile* wäre doch gelacht.

Ich bin nun schon fünf Monate hier. Schreibe nur noch selten, weil die Psychiaterin gesagt hat, es wäre gut zu schreiben. Man bin ich kindisch!!!
Ich rede immer noch nicht. Es ist schrecklich hier, immer nur Plastiklöffel, und Kartoffelbrei so nen ekliges Fleisch, das wie Katzenfutter aussieht und irgendein Gemüse. Ich würde so gerne mal wieder Subway to Sally, For My Pain, Lacrimosa oder so hören. Irgendwas gothicmässiges eben, ich krieg hier nichts davon, immerhin darf ich lesen, ich lese nur noch Romane. Früher habe ich gerne Sachbücher gelesen z.B. von der Psychologie. Aber mittlerweile will ich nur noch fliehen vor der Wirklichkeit. Ich brauch ein Messer. Mein Arm schreit danach das ich
mal reinschneide, ich will mein Blut sehen, fühlen... Ich bin nicht mal mehr sicher, ob ich noch am leben bin! Auch ich werde langsam gefühlskalt.
Ich weine nicht mehr, könnt aber auch daran liegen, dass ich keine Tränen mehr habe. Ich hätte so gerne jemanden, der mich in den Arm nimmt, mich gerne hat, mich beschützt. Ich habe lange genug gekämpft, nun laufe ich eben davon. So ist das Leben! Hey; ich hab doch Zähne, ich könnt...
Ach, ist das scheiße, die ich laber!!! Wieso erwürge ich mich nicht selber oder versuche mich umzubringen indem ich die Luft anhalte (wie es scheint ist mein Sarkasmus noch da...wenigstens etwas!)

7 Monate schon hier! Ich hab da so eine Idee. Ich könnt wieder reden und so tun als sei ich gesund, vielleicht lassen sie mich dann gehen. Es klopfte leise an der Tür, aber keiner erwartete das ich herein sagte ich hatte seid 6 Monaten nichts mehr gesagt... Loona eine nette, etwas kräftigere Frau stellte mir das Essen hin, auch in ihrem Blick sah ich, das was ich jeden Tag in jedem Gesicht sah, sie hatten mich aufgegeben... Loona war schon an der Tür, als ich leise "Dankeschön", sagte. Loona drehte sich um und sah mich sehr komisch an, schließlich fragte sie: Mädchen, bist du krank, geht’s dir nicht gut? Oder ist was passiert?" Ich lächelte und meinte: Nein alles okay, mir geht es gut. Zwei Stunden später saß ich bei der Psychobraut, die mich fragte, wieso ich nun wieder sprechen würde. Meine antwort: "Ich hatte lange Zeit zum nachdenken, und ich glaube langsam ist es Zeit zu reden, ich muss jemandem sagen was los war, es frisst mich sonst auf!" Psycho lächelte freudig, aber eher weil sie glaubte mich "geknackt" zu haben als, weil es mir wohl besser ging. "Dann fang an mein Kind, ich werde dir zuhören" sagte sie. Ich hasse es wenn man mich Kind nennt, aber bitte, Hauptsache ich komme hier weg. Ich fing also an zu erzählen: "Ja also, ich glaube, ich möchte erst mal erklären wieso ich mir damals die Pulsader aufgeschnitten habe..." Ich erzählte ihr, dass kurz zuvor eine Freundin von mir sich
umgebracht hatte und mich das sehr mitgenommen hatte. Das ich unsterblich
verliebt war, diesen jemand aber nicht lieben durfte, das ich zu Hause
totale Probleme gehabt hatte und und und. Es stimmte ja auch was ich da
sagte... Jedes mal, wenn ich wieder zu ihr ging, erzählte ich ein bisschen mehr, nach ein paar Wochen sagte ich zu ihr: "Ich glaube ich weiß
was ich mal machen möchte, wenn ich wieder hier raus bin." Sie sah mich
erwartungsvoll an. "Ich möchte Psychologe werden, meinen sie das geht?
Ich möchte anderen helfen, denen es so ging wie mir und ihnen zeigen
wie schön alles sein kann(man bin ich eine Lügnerin)" "Das Hängt ganz von dir ab, mein Kind!" bekam ich als Antwort. Wenn sie gewusst hätte, dass meine Todessehen SUCHT noch immer die gleiche war und das ich einfach eine fabelhafte Lügnerin mit einer guten Phantasie war!!

Ich sitze mal wieder auf meiner Fensterbank, ich glaube sie hat es geschluckt, mit den anderen Mädels rede ich kaum, sie hat mich mal gefragt wieso, ich sagte zu ihr, dass wenn ich mir eine Freundin hier suche und sie sich irgendwas antun würde, dass es sehr schwer für mich wäre und ich deshalb erst mal auf Abstand bleiben würde. Es war okay. Ich weiß schon wie ich mich umbringen werde... Ich denke immer an den Tod. Es hat sich nichts geändert ich bin fertig, ich bin ausgelaugt und ich kann, bzw. will nicht mehr...

Ich werde mir erst die Pulsadern aufschneiden und dann von was Hohem
runterspringen. Wenn ich nach dem Sprung noch lebe, werde ich verbluten.
So wie Isa. Wer kommt wohl zu meiner Beerdigung, nicht viele
wahrscheinlich, und wenn dann werden ihre Tränen nicht echt sein, selbst
meine Ma hat mich aufgegeben, jedes mal wenn sie herkommt, sehe ich es in
ihren Augen. Obwohl ich wieder mit ihr rede... Sie hat mich aufgegeben... gut so dann wird’s sie nicht so hart treffen...
Ich bin nun schon seit 10 Monaten hier, bis auf einige Wenige sind meine Narben an meinen Armen und Beinen weg, verblasst, meine Seele ist allerdings noch immer voll davon. Ich erzähle der Psychiaterin, dass ich wieder fröhlich bin, mich immer freue wenn die Sonne aufgeht und wenn sie
untergeht freu ich mich schon auf den nächsten morgen, und so eine scheiße
eben! Dabei mochte ich den Tag nie, ich habe die Nacht schon immer geliebt
und die Sonne so weit es ging gemieden, aber psychologisch gesehen kommt
das mit der Sonne nun mal besser...
Ich hab ihr erzählt, dass wenn ich hier rauskomme, ich gerne eine eigene Wohnung hätte und einen Hund, so einen netten Mischling oder so. Was ein Scheiß! Ich würde mir doch kein Tier anschaffen, das dann alleine wäre wenn ich nimma da bin. Und das ich gerne einen kleinen Garten hätte, damit ich Blumen pflanzen könnte, die muss doch checken das ich lüge... Ich habe mir überlegt wie und wann ich es ungefähr mache, habe Loona nach dem Datum gefragt. Es ist der 12. Mai, ich bin jetzt seit dem 29. Mai letzten Jahres hier. Ewig lange fast ein Jahr, heftigst, ich werde wenn ich hier raus bin noch n paar Tage leben. Ich brauche noch ein paar Dinge. Ich will mir das schönste schwarze Samtkleid kaufen, was ich finde, dazu eine schwarze Rose und eine weiße Lilie. Dann brauche ich einen Diskman und eine CD entweder von Lacrimosa das Lied Einsamkeit oder von For my Pain Dancer in the dark oder was von Him... mal sehen.

Der Tag ist gekommen Psycho hat gesagt ich komme in den nächsten zwei Wochen raus, genial oder?
Heut hat sie mir das Datum gesagt, der 5 Juni, klasse ich werde es vorrausichtlich am 8. tun. Nachts halt! Es ist die Nacht von Sonntag auf Montag...

Wusstest du, dass die meisten Suizide an einem Montag stattfinden? Ich
werde es also wie alle andern machen, nicht weil ich mich zum ersten Mal
anpasse, sondern weil´s einfach am besten passt.
Langsam mache ich mir Gedanken was ich mit dem Buch hier machen soll? Ich sollte es verbrennen... aber ich glaube ich werde es da lassen, oben auf dem Dach oder so, für die Nachwelt, und damit Psycho sieht, wie ich echt bin, und das sie nicht schuld ist, sie ist eigentlich ganz nett, aber wie gesagt ich bin ein hoffnungsloser Fall...

Ich bin draußen, frei, seit heute morgen... geniales Gefühl, es ist fünf vor zwölf. Ich sitze in der Wohnung die mir Psycho besorgt hat, sie hat gesagt sie wird vorerst einmal die Woche immer mittwochs vorbei kommen.
Ich habe mein Testament vorhin geschrieben, ich habe geschrieben, dass das Buch hier Lea bekommen soll meine ex beste Freundin, neben Isa, aber der kann ich´s nicht mehr vererben, leider.

Ich habe das Kleid! Es ist himmlisch... Ich habe es heute gekauft.
Es ist ganz schwarz zum Schnüren, ewig lang. Oben eng und
unten weit mit Schlag in den Ärmeln, schön ist es, ich werde dazu meine
alten schwarzen Springer anziehen.

Siebter, es kommt näher, habe meine Haare endlich wieder schwarz gefärbt. Habe die CD und den Diskman, nehme Lacrimosa... habe mir Lippenstift in Schwarz und Kajal gekauft, ich will so aussehen wie damals... wenn ich es tue... man bin ich aufgeregt!!!


Es ist nun der achte, ich habe ein Gebäude gefunden, es ist ein
Parkhaus an einer Straße eher außerhalb der Stadt, circa 30 Meter hoch...
das wird reichen...
Es ist kurz vor 20.00 Uhr ich war grade die Blumen besorgen...
Ich sitze hier nun und überlege wann ich losgehen soll, habe mein Messer dabei, bzw. meinen Dolch. Habe meine alten Sachen wieder. Der Dolch ist wunderschön, um den Griff ist eine Schlange und allgemein er ist einfach toll...
So habe mich gerade angezogen. Es ist Mitternacht, ich habe mich Blass geschminkt meine Lippen und Augen sind schwarz...
Mein Pentagramm um den Hals ebenso wie das Nietenhalsband und das umgedrehte Kreuz, ich habe meine Ringe wieder an... und alles was
ich früher so getragen habe. Ich will wunderschön sein, das Kleid betont
meine Figur ideal, ich bin (für alle die mich nicht kennen und dieses Buch
trotzdem lesen) ca. 1,68, habe lange schwarze Haare und bin ziemlich dürr,
eben weil ich kaum was gegessen habe... Na ja ich bin echt ziemlich aufgeregt, wenn ich nun schon schreibe wie ich aussehe... schrecklich, was
für Müll ich labere (schreibe)
So ich gehe jetzt mal los...

Ich sitze nun hier oben auf dem Parkhaus habe noch meinen schwarzen Mantel an, es ist relativ kühl, die Nacht ist wunderbar, Vollmond und Sterne ohne Ende, eine Wundervolle Nacht um zu Sterben...
So ich habe alles. Meine Blumen und alles.
Es ist 5 vor drei...
Ich mache jetzt meine Musik an, ein Lied; mein Lied mein Todeslied...
Ich lächel mal wieder, ich habe Angst ziemlich Angst, Todesangst eben,
aber irgendwie freue ich mich, ich ziehe das jetzt durch, ein Jahr habe ich gewartet jetzt tue ich es, nun ja wer immer das wohl lesen wird, wohl eher keiner denke ich, wahrscheinlich findet es keiner...
Ach jetzt weiß ich nicht mehr was ich sagen wollte..
Ciao Welt,
Bye Bye Leben...
So noch 20 Sek. ich höre nun auf zu schreiben und gehe zum Abgrund, ich habe es wohl nun geschafft wie gesagt, wäre doch gelacht.

Am nächstem Tag, in der Zeitung:
Letzte Nacht schnitt sich ein 17 jähriges Mädchen erst die Pulsadern auf und Sprang dann von einem 30 Meter hohen Parkhaus. Das Mädchen war zuvor ein Jahr wegen mehrfachem Suizidversuchen in der Jugendpsychiatrie gewesen,
sie hinterließ ein Tagebuch über dieses Jahr ihre letzten Worte waren:

"nun habe ich es endlich geschafft."





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Warum Papa?!
Von ansteckluda69, 17:09

Warum Papa?????
Verängstigt, voller Scham und Angst sitz ich in der Ecke, mache mich ganz klein, ich darf doch keiner sehen. Drücke die Hand von meinem Zwillingsbruder ganz doll, zu doll, es tut ihm sicher weh. Doch er sagt nichts, lässt mich nicht los, lässt mich nicht allein. Er will mich beschützen, doch kann er es nicht, ist doch noch viel zu klein, grad erst vier, und doch schon so ernst, so schweigsam, so traurig. Er kann nix machen, genauso wenig wie ich. Ich muss weinen, er sieht mich an, "Nicht weinen!" sagt er und doch laufen ihm selbst die Tränen übers Gesicht. Kann nix machen, hilflos, machtlos, zu klein! Die Tür geht auf, er ist da, Papi ist zu Hause. Hab Angst! Drücke die Hand fester zu, darf das nicht zu doll, es tut ihm doch weh, lasse etwas locker. Bitte nicht,
bitte, bitte nicht, geht es mir immer wieder durch den Kopf. Doch es ist sinnlos, es wird passieren, wieder passieren, so wie jeden Tag. Er ist da. Gleich kommt er! BITTE NICHT!!! Doch er kommt. "Hier seit ihr ja!" er lächelt, ich hab Angst! "Komm mein Engelchen, komm zu Papi!" Hab solche Angst! Er hebt mich hoch, hebt mich einfach hoch, will das doch nicht. Lasse meinen Bruder nicht los, klammere mich an ihm fest. Bitte nicht loslassen, lass mich nicht allein. Er kann sie lesen, meine Gedanken, ich weiß es genau. und er lässt nicht los, seine kleine Hand umklammert meine ganz fest. Nicht loslassen! Doch Papa ist stärker er zerschlägt unsere Hände, ich will sie wieder greifen, lass mich nicht allein, bitte! Ich weine, schreie, will nicht! Er weint auch, guckt mir nach, uns nach, Papa und mir. Er zittert, er weint, er schreit meinen Namen. Schreit Papa an! Was sagt er? Ich verstehe es nicht, ich höre seine Worte nicht, er bewegt doch seine Lippen, warum höre ich seine Worte nicht??? Was sagt er, will wissen was er sagt! Sehe ihn nicht mehr, die Tür geht zu, hinter, mir, hinter uns. Bin ja auf Papas Arm. Wir gehen ins Schlafzimmer, will nicht! BITTE! Hab Angst, er lächelt. Freut sich, es macht ihm Spaß. "Nicht weinen, Engel" sagt er "Bin doch jetzt bei dir, bin doch lieb zu dir, sei du doch auch lieb zu mir!" Kann nichts machen, kann mich nicht wehren. Er streichelt mich, will das nicht, nicht an diesen Stellen, warum streichelt er mich da? "Nein!" flüstere ich immer wieder. Kann nix machen, bin doch so klein, zu klein. Muss lieb sein, sein Engel sein, hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi! Er küsst mich, überall, will das nicht, nicht an diesen Stellen. Weine, sie tun weh, die Tränen, sie brennen wie Feuer. Warum da? Warum an diesen Stellen? Muss ihn auch küssen, warum? Will das nicht! Muss ihn küssen, überall! "Komm, sei mein Engelchen, sei lieb zu Papi!" Will lieb sein, will sein Engel sein, hab ihn doch lieb, er hat mich doch auch lieb, oder!?! Ja, ist doch mein Papi. Jetzt legt er sich auf mich, er ist schwer, so schwer. Er wiegt so viel, kriege keine Luft. Gleich passiert es wieder, gleich tut es weh, nein, will das nicht. Es tut so weh. Es macht ihm Spaß, er mag es, es gefällt ihm. Er küsst mich, immer wieder. Auf und ab, wie bei "Hoppe-Hoppe Reiter". Ich mochte dieses Spiel, früher, als er das noch nicht machte, ja da mochte ich es, jetzt nicht mehr, jetzt hasse ich dieses Spiel, mag es nicht mehr spielen auch nicht im Kindergarten. Er macht komische Geräusche, es tut so weh. Es wird immer doller, immer schneller. Bald ist es vorbei. Wo ist Danny? Will zu meinem Bruder. "DANNY!" schreie ich in Gedanken, er hört es, ich weiß es genau, kann seine Gedanken lesen. Was ist nur los? Sehe mich, nein uns Papi und mich, von oben. Es sieht komisch aus. Es passt nicht zusammen. Er ist viel zu groß, ich bin zu klein, es passt nicht zusammen. Er macht komische Bewegungen. Seine Augen, er sieht glücklich aus. Will tot sein, so wie Putzi unser Wellensittich, der schläft jetzt auch, für immer. Will auch schlafen, für immer, nie wieder aufwachen, tot sein. Aber er ist glücklich, er ist froh. Papa macht es Spaß, muss lieb sein! Und dann, dann stöhnt er ganz laut. Es ist vorbei. Es tut so weh! Er gibt mir noch einen Kuss "Warst ein lieber Engel, der liebste Engel den es gibt!" flüstert er mir zu. Es tut so weh. Es blutet, ich blute! Warum? Was ist passiert? Verstehe es nicht! Warum??? Ich mag es nicht, will das doch nicht. Hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi! "Es ist normal." hat er gesagt, immer wieder, es ist normal. Glaube ihn, er ist ja groß, ist erwachsen. Erwachsene haben immer Recht, bin doch nur ein Kind. Hab Miriam im Kindergarten gefragt, sie hat gesagt, ihr Papa macht es auch mit ihr. Aber es tut so weh, es blutet. Frage mich immer wieder, warum? Wo ist Mama, warum macht sie nichts dagegen? Sie weiß es doch! Sie hat uns doch gesehen, als er, als wir! Beim letzten mal. Sie hat nichts gemacht, nur geguckt. Nichts gesagt, stand nur in der Tür. Er hat sie angeschrieen, warum schreit mein Papa meine Mama an? Dann ist sie gegangen, hat nichts gesagt, nie. Kein Wort, nur, das ich nichts sagen darf, Niemandem, niemals! "Es ist normal." hat sie gesagt. Muss das glauben, will ja lieb sein, ein Engel sein! Laufe zu Danny, er hält mich fest! "Hast du Aua?" fragen seine Gedanken, ich muss weinen! Er hat auch Aua! Er spürt das Selbe wie ich, jedes mal. Spürt immer wenn ich Aua habe, genauso doll wie ich. Er nimmt mich in seine Arme, seine kleinen Arme, sind doch noch so klein, so schlafen wir ein, Arm in Arm in der Ecke, ganz allein, wo ist Mami? Frage mich immer und immer wieder "Papi, warum? hab dich doch so lieb, will doch dein Engel sein, Papi warum? WARUM?" Will tot sein, wie Putzi, für immer schlafen, wie Putzi, tot sein....
Warum, warum nur? Warum.....


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Fußball Fußball
Von ansteckluda69, 16:58

Spieglein, Spieglein an der Wand -
Wer hat die dümmsten Fans im Land?
Der FC Bayern bitte sehr –
War zu erraten nicht so schwer.

Wer München mag, versteht nicht viel –
Vom allgeliebten Fußballspiel.
Nur mit Dusel, nicht mit Kraft –
Holen sie die Meisterschaft.

Doch oh Schreck, jetzt ist’s vorbei –
Mit der Duselhaberei.
Vfb Stuttgart, der Verein, so heißt er –
Wird wohl neuer deutscher Meister.

Der Ottma tut mir beinah leid –
Ist doch zu Ende seine Zeit.
Denn für Bayern zählen nur Titel –
Notfalls auch mit faulen Mitteln.


Doch dieses Jahr, ich mag’s kaum sagen –
Muss München sehr viel Leid ertragen.
Denn Deutscher Meister werd’n se nicht –
Und weiter geht’s mit dem Gedicht.

Selbst im DFB-Pokal –
Kam das Aus schon vor’m Final.
Und auch in der Champions League –
Kommt man nur weiter mit einem Sieg.

Rummenigge, Beckenbauer –
Ach, läuft es wie ein Schauer –
Den Rücken runter, wenn ich denke –
An Hoeneß, Hitzfeld oder Henke



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Freundschaft
Von ansteckluda69, 16:55

10te Klasse
Als ich so im Englischunterricht saß, starrte ich das Mädchen neben mir an. Sie war meine so genannte beste Freundin. Ich schaue ihre langen, seidig zarten Haare an und ich wünschte sie wer mein. Aber sie sieht mich nicht so, wie ich sie sehe und ich weiß das. Nach dem Unterricht fragte sie mich nach den Notizen, die sie am Tag davor verpasst hatte. Sie dankte mir und gibt mir einen Kuss auf die Backe. Ich will es ihr sagen, ich möchte, dass sie weiß, dass ich nicht nur ihr bester Freund sein will. Ich liebe sie, aber ich bin zu schüchtern und ich weiß nicht warum.

11te Klasse
Das Telefon klingelte. Sie war es am anderen Ende der Leitung. Sie weint, murmelt, dass Schluss mit ihrem Freund sei und das er ihr Herz gebrochen hätte. Sie fragte mich, ob ich zu ihr kommen könnte, weil sie nicht alleine sein wollte. Also kam ich. Als ich so auf dem Sofa neben ihr saß, schaute ich in ihre sanften Augen, wünschte sie wer mein. Nach 2 Stunden, einem Drew Barrymore-Film und 3 Tüten Chips, entschied sie sich ins Bett zu gehen. Sie kuckte mich an, sagte danke und gab mir einen Kuss auf die Backe. Ich will es ihr sagen, ich möchte, dass sie weiß, dass ich nicht nur ihr bester Freund sein will. Ich liebe sie aber ich bin zu schüchtern und ich weiß nicht warum.

Letztes Schuljahr
Am Tag vor dem Abschlusstanz kommt sie zu mir und sagt: Mein Date ist krank er wird nicht kommen. Na ja ich hatte auch kein Date und in der 7ten Klasse machten wir ein Abkommen, dass wir, wenn niemand von uns beiden ein Date hat, zusammen gehen würden. Natürlich nur als beste Freunde.
Also taten wir das. Nachdem der Tanzabend zuende war, standen wir vor ihrer Tür. Ich guckte sie an und sie lächelte, erwiderte meinen Blick mit ihr super Zeit en gläsernen Augen.
Ich wünschte, sie wer mein aber ich weiß das sie es nicht will. Dann sagt sie: Ich hatte eine mit dir, danke! und gab mir ein Bussi auf die Backe. Ich will es ihr sagen, ich möchte, dass sie weiß, dass ich nicht nur ihr bester Freund sein will. Ich liebe sie, aber ich bin zu schüchtern und ich weiß nicht warum.

Abschluss Tag
Es verging ein Tag, dann eine Woche, dann ein Monat. Bevor ich es wusste, war der Tag meines Schulabluss. Ich sah zu wie ihr perfekter Körper wie ein Engel auf die Bühne gleitete und sie ihre Urkunde abholt.
Ich wünschte, sie wer mein aber ich weiß, dass sie es nicht will. Bevor jeder nach Hause ging, kam sie zu mir, in ihrem Kittel und Hut. Sie weinte als ich sie umarmte.
Dann schaute sie auf und sagte: DU bist mein bester Freund, danke!" und gab mir einen Kuss auf die Backe. Ich will es ihr sagen, ich möchte, dass sie weiß, dass ich nicht nur ihr bester Freund sein will. Ich liebe sie, aber ich bin zu schüchtern und ich weiß nicht warum.

Ein paar Jahre später
Jetzt sitze ich hier auf der Kirchenbank. Das Mädchen heiratet. Ich höre sie sagen "ich will" und sie fährt weg - in ihr neues Leben, verheiratet mit einem anderen. Ich wollte, dass sie mein ist, aber sie will es nicht und ich weiß das. Bevor sie weg fährt, kommt sie zu mir und sagt du bist gekommen!
Sie sagte danke und gab mir ein Bussi.
Ich will es ihr sagen, ich möchte, dass sie weiß, dass ich nicht nur ihr bester freund sein will. Ich liebe sie, aber ich bin zu schüchtern und ich weiß nicht warum.

Beerdigung
Jahre vergingen. Ich schaue hinab in ein Grab eines Mädchens, das mein bester Freund war. In der Predigt lesen sie einen Eintrag aus ihrem Tagebuch vor, das sie in ihren High-School-Jahren schrieb.
Hier ist was ich höre:

Ich starre ihn an und wünschte er wer mein, aber er sieht mich nicht so wie ich ihn sehe und ich weiß es. Ich will es ihm sagen, ich möchte, dass er weiß das ich nicht nur sein bester Freund sein will, ich liebe ihn aber ich bin zu schüchtern und ich weiß nicht warum.
Ich wünschte er würde mir sagen, dass er mich liebt!

Ich wünschte, das hätte ich getan..., denke ich so bei mir und weine...




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